Historie
Die Traditionsgaststätte in München
Das Hackerhaus gehört mit zu den Plätzen Münchens, die den Charme der Stadt "mit Herz" ausmachen.
Die Geschichte des Hauses geht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Bis ins 18. Jhd. ist das Brauhaus als "Prew im Haggenviertel bekannt". Am 16. August 1738 erwirbt der Breuer Simon Hacker das Anwesen. Er gibt ihm seinen Namen "Hacker Bräu".
Bis 1793 gehören die Grundstücke der Familie Hacker. Durch Heirat mit Therese Hacker gehen sie in den Besitz von Josef Pschorr über. Im Mai 1797 kauft Josef Pschorr die Brauerei und übergibt sie seinem Sohn Simon Hacker.
Im März 1825 brennt das Brauhaus bis auf das Wohnhaus nieder. Im Frühjahr 1829 kauft die Familie Pschorr zwei angrenzende Grundstücke zu. Der Bau des heute bestehenden Gebäudes beginnt. Nach zwei Jahren steht das neugebaute Hackerbräuhaus.
Im März 1835 kauft Mathias Pschorr sen., ein Sohn Joseph Pschorrs, das neue Haus von seinem Vater.
Von 1866 bis 1885 ist es im Besitz seines Sohnes Mathias jun., der die Geschäftsleitung des "Pschorr zum Hacker" innehat. Mathias Pschorr stirbt 1900 kinderlos. Else von Mendel und Therese Brandl, Nichten von Mathias Pschorr (geb. von Mayr Strazhausen) bauen das Haus 1901 um. Else von Mendel verkauft das Haus 1946 an die Hacker-Brauerei.
Im Nov. 1982 wird ein Erbaurecht-Vertrag mit dem Architekten G. Lehmann geschlossen. Anschließend wird das Haus unter Mitarbeit von W. Huller renoviert.
Im Frühjahr 1985 eröffnet die Familie Pongratz das traditionelle Wirtshaus in München wieder.

